Zlatoust Waffenfabrik

Zlatoust Waffenfabrik

Zlatoust Waffenfabrik

   Die erste Eisenmanufaktur in Zlatoust wurde 1761 aufgebaut. Doch die Klingen begann man erst im 19. Jahrhundert herzustellen und zwar nach dem Besuch von Alexander Eversmann, des preußischen Bergbeamten, im Jahre 1811, der auf Befehl vom Kaiser Alexander I. eine Stadt zum Aufbau der Waffenfabrik zur Herstellung „weißer Waffen“ (heute „blanker Waffen“) wählen sollte. Auf der in 1815 gegründeten Klingenfabrik wurden die künftigen russischen Waffenmeister durch die Fachleute aus Solingen und Klingenthal geschult. Unter den „Lehrern“ glänzte besonders der damals namenhafte Meister Wilhelm Schaff, der in Zlatoust u.a. Iwan Buschuew und Iwan Bojarschnow ausbildete. Die Schüler konnten bald ihren Lehrer übertreffen. Anstatt des Stechens nutzten sie das Auftragen der Muster mit Pinsel und Ätzen. Und im Gegensatz zu den deutschen Lehrern bedeckten sie den größeren Teil der Klinge.

 

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die ersten Arbeiter einer Waffenfabrik in Zlatoust 1815

 

Seit 1817 war in der Waffenfabrik Slatoust der berühmte Pawel Anosow beschäftigt, der die Technologie des Gußbulats und Verbundstähle mit sich brachte. Zum Anfang des XX. Jahrhunderts war die Stadt Zlatoust nicht nur in Russland, sondern auch im Ausland weit bekannt. Die Sowjetzeit rief in der Geschichte von Zlatoust viele Veränderungen hervor. Neben den Waffen wurden viele „friedliche“ Produkte hergestellt: Stiche, Geschirr, Zigarettenetuis und andere Souvenierartikel mit künstlerisch wertvoller Gravur. Die Veränderungen betrafen auch die Klingenherstellung. Es wurden Waffen mit eingraviertem Namenszug und sowjetischer Symbolik, industriellen Motiven und sowjetischen Führern gefertigt. Die Waffenproduktion setzte sich auch während des zweiten Weltkrieges fort. Die berühmten „Schwarzmesser“ stammen schließlich aus Zlatoust. Diese Messer wurden weniger als Waffe der Aufklärer und Fallschirmjäger als vielmehr die Waffe der Kämpfer aus dem Uraler Freiwilligen-Panzerkorps bekannt. Die Zahl der Aufträge für die Kunstwaffen ging nach dem Kriegsende stark zurück. Es wurden hauptsächlich Klingen für Messen, anlässlich der Gedenkdaten oder als Geschenk für „Bonzen“ (Molotow, Breschnew, Mao Zedong) gefertigt. Die Metallgravur von Zlatoust entstand als Verzierungskunst für die blanken Waffen Anfang des XIX. Jahrhunderts und nahm in sich die reichen Traditionen der russischen und westeuropäischen Waffenmeister auf, behält jedoch ihren eigenständigen Stil, wodurch die Waffen aus Zlatoust nicht nur in Russland aber auch weit über seine Grenzen hinaus bekannt wurden.

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Die beschmückten Klingen der Uraler Meister zeichnet sich durch die Feinheit und Brillanz der Muster, einmalige Eleganz, die ihnen besondere Glänze und feierlichen Klang verleihen. Die seltsame und eigenartige Kunst der Gravur aus Zlatoust auf Stahl nutzt die herrlichen Metalleigenschaften, die sich erst durch die Sonderbehandlung entwickeln. Die für die Ausstattung zum Einsatz kommenden Edelmetalle wie Gold, Silber, Nickel verleihen der Gravur unnachahmliche Anmut, Eleganz und Schönheit. Die Gravur auf Stahl kann dank ihrer hoher Qualität, Einmaligkeit und Eigenartigkeit zum schönen Souvenir dienen, welches Sie bei jeder Gelegenheit schenken und damit Freude Ihren Verwandten bereiten können. Die Gravur auf Stahl wird moralisch nicht veraltet, sie bleibt ewig jung und passt zu jeder Ausstattung, sei es modische Wohnlandschaft oder rustikale Möbel. Die Messer aus Zlatoust mit Klingen aus rostfreiem bzw. Damaststahl sind die perfekte Wahl für Wanderer, Jäger oder Kenner der Metallgravur. 


Stähle und Bulatstähle aus Zlatoust

Stähle und Bulatstähle aus Zlatoust

Hochlegierte Damaszener Stähle und Bulatstähle aus Zlatoust

(Informationen für Käufer)